Gretchen 89 ff (WA)
von Lutz Hübner
Foto: Florian Tschörner
„Mit welcher Heftigkeit wirken sie gegeneinander! Und nur die kleinlichste Eigenliebe, der beschränkteste Eigennutz macht, dass sie sich miteinander verbinden!“ - Goethe über Schauspieler
Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion von 2009
Lutz Hübner gewährt in seinem Stück Einblick in den Theateralltag, mit narzisstischen Schauspielern, selbst verliebten Regisseuren, blutigen Anfängerinnen und entnervten Spielleitern. Der Name ist Programm. Denn die verschiedensten Un-Paare versuchen sich qualvoll an Goethes „Faust“. Nämlich dem „Gretchen“. Und zwar der „Kästchenszene“.– Seite 89 folgende.
Ein Verwandlungsmarathon für zwei Schauspieler und ein paar Kostüme. Kleine Kabinettstückchen. Skurril. Schrill. Berührend. Eine augenzwinkernde Liebeserklärung an das Theatermachen.
Das neu eingerichtete Theater in der Jahnstraße 25 gibt uns 2 ½ Jahre nach der Premiere die Möglichkeit die erfolgreiche Komödie nochmals zu zeigen. Für alle, die das Stück 2009 verpasst haben und natürlich für alle, die es nochmal sehen und Tränen lachen wollen.
„Warum ein Stück so wird, wie sie es erleben oder erleiden müssen, liegt an der seligen oder unseligen Kombination von Regie und Schauspiel, zwei von alters her natürliche Angstgegner“
Regie: Elke Hartmann
Mit: Julia Kronenberg, Olivier Lendl
Ausstattung: Alexia Engl
Musik: Dominik Giesriegl
Ort: Theater praesent, Jahnstraße 25, 6020 Innsbruck












