Gèza Terner
Christina Trefny
Das kunstseidene Mädchen | von Irmgard Keun

„Wir sind ja doch nur gut aus Liebe und böse oder gar nichts aus Unliebe. – Stimmt das nicht? Stimmt das nicht? Liebe ist so ungeheuer viel, nicht?“
Der 1932 erstmals erschienene Roman „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun ist ein Text über die Liebe – über den ewigen Wunsch eine emotionale Heimat zu finden und zugleich die Schilderung der Unmöglichkeit dieses Unterfangens.
Erzählt wird die Geschichte von Doris, einem jungen Mädchen aus der Provinz, das nach Berlin kommt, um ihr Glück zu suchen, dabei aber von den Enttäuschungen des Lebens eingeholt wird.
Als Eröffnungsproduktion zeigt Theater praesent diesen Text über einen kleinen Menschen mit großem Herz, um gemäß seinen künstlerischen Grundsätzen ungekünstelt uns alle betreffendes Schicksal in den Mittelpunkt stellen und eine Geschichte zu erzählen, deren brillanter und humorvoller Einfachheit man sich nicht entziehen kann.
Die Produktion wurde im Folgejahr wegen des großen Erfolgs wiederaufgenommen und später als Gastspiel am Kleinen Theater Salzburg gezeigt.
Spielzeit: 2006
Regie: Florian Eisner
Bühne und Ausstattung: Doris Musshauser
Cello: Christine Ransmayr
Mit: Agnieszka Wellenger, Christoph Kail
Ort: die monopol, Egger-Lienz-Straße 20, 6020 Innsbruck
