Julija Ikodinovic
Bernadette Heidegger
Gretchen 89 ff | von Lutz Hübner

»Mit welcher Heftigkeit wirken sie gegeneinander! Und nur die kleinlichste Eigenliebe, der beschränkteste Eigennutz macht, dass sie sich miteinander verbinden!« – Goethe über Schauspieler
Lutz Hübner gewährt in seinem Stück Einblick in den Theateralltag, mit narzisstischen Schauspielern, selbst verliebten Regisseuren, blutigen Anfängerinnen und entnervten Spielleitern.
Der Name ist Programm. Denn die verschiedensten Unpaare versuchen sich qualvoll an Goethes »Faust«. Nämlich dem »Gretchen«. Und zwar der »Kästchenszene« Seite 89 folgende.
Ein Verwandlungsmarathon für zwei Schauspieler und ein paar Kostüme. Kleine Kabinettstückchen. Skurril. Schrill. Berührend. Eine augenzwinkernde Liebeserklärung an das Theatermachen.
»Warum ein Stück so wird, wie sie es erleben oder erleiden müssen, liegt an der seligen oder unseligen Kombination von Regie und Schauspiel, zwei von alters her natürliche Angstgegner«
Spielzeit: 2009
Regie: Elke Hartmann
Ausstattung: Alexia Engl
Musik: Dominik Giesriegl
Mit: Julia Kronenberg, Olivier Lendl
Ort: Galerie Artdepot art2rent, Maximlianstraße 3, 6020 Innsbruck



